An den Grenzen menschlichen Wissens by Alois Reutterer

By Alois Reutterer

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Robert Brandom: Analytic Pragmatist (Munster Lectures in Philosophy) (Volume 10)

Robert Brandom is likely one of the most famous philosophers within the analytic culture this present day. This quantity includes his programmatic essay 'Towards an Analytic Pragmatism', within which Brandom indicates how analytic philosophy can develop its point of view that allows you to include very important insights of pragmatism. furthermore, this quantity comprises 9 papers dealing significantly with issues from Brandom's writings, starting from his 1994 booklet "Making it specific" to "Between asserting and Doing", final year's "Locke Lectures".

Historische Erkenntnis zwischen Objektivität und Perspektivität

In jüngster Zeit wird, wie bereits zur Wende zum 20. Jahrhundert, die Objektivität historischer Erkenntnis angezweifelt. In ihren objektivitätsskeptischen Argumentationen stützen sich die vorwiegend „postmodern“ orientierten Autoren auf den essentiell narrativen und perspektivischen Charakter der Geschichtsschreibung.

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Wie wir immer deutlicher erkennen, je tiefer wir in die Materie eindringen, beruht der ganze Vitalismus nur auf der Armut menschlicher Einbildungskra, auf einer groben Unterschätzung der der Materie inhärenten Möglichkeiten“ (Z 1973). Eine spezielle Gruppe von modernen Vitalisten sind die religiösen Fundamentalisten. Sie glauben, den biblischen Schöpfungsbericht wörtlich nehmen und daher die Evolutionstheorie aus religiösen Gründen ablehnen zu müssen. In den USA (aber auch in Europa) feiert diese Geisteshaltung als Creationismus derzeit fröhliche Urständ.

Doppelsterne düren meist keine Planeten besitzen, während Einzelsterne aus Gründen der Drehimpulsbilanz fast notwendigerweise auch Planeten haben müßten, von denen zumindest einer in die Ökosphäre fallen düre. Inzwischen sind auch extrasolare Planeten und Vorstadien von Planetensystemen tatsächlich entdeckt worden, so daß man vermuten könnte, daß es sozusagen normal ist für einen Stern, Planeten zu besitzen. Freilich: Nur Sterne der dritten und vierten Generation düren genügend schwere Elemente enthalten, um auch terrestrische (erdähnliche) Planeten mitzuführen.

Keine „Wesensdefinition“ geben, sondern nur sagen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit wir ein Stück Materie als lebendig anzusehen bereit sind. Als solche Bedingungen werden etwa angegeben: bestimmte chemische Elemente und Verbindungen, bestimmte Strukturen, Stoffwechsel, Eigenbeweglichkeit, Wachstum, Fortpflanzung, Regeneration, Reizbarkeit, Anpassungsfähigkeit, Mutabilität (Änderbarkeit der Erbsubstanz). Der französische Molekularbiologe und Nobelpreisträger M (1971) hat die Lebewesen als Objekte bezeichnet, die mit einem Plan (mit Information) ausgestattet sind, den sie in ihrer Struktur darstellen und durch ihre Leistungen ausführen.

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