Anatomie und Physiologie für die Geburtshilfe by Jane Coad (Auth.)

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Das Vorsichts- und Objektivierungsprinzip im deutschen Bilanzrecht

Hauptzweck der Handelsbilanz ist die Ermittlung eines ausschüttungsfähigen Betrags. Damit verbunden ist das Ziel des Gläubigerschutzes, das jedoch durch das Vorsichtsprinzip nach geltendem Recht nur unzureichend erfüllt wird. Eine Loslösung vom Vorsichts- und eine stärkere Orientierung am Objektivierungsprinzip scheint daher - auch vor dem Hintergrund einer Internationalisierung des Bilanzrechts - notwendig.

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Latum uteri) verbunden, einer Bauchfellfalte, die vom Uterus zur seitlichen Beckenwand führt (☞ Abb. 9). Die Blutversorgung des Ovars erfolgt über die Eierstockarterien (A. ovarica), die entlang des Aufhängebands (Lig. suspensorium ovarii) verlaufen und über den Eierstockast der Uterusarterie (A. uterina) (☞ Abb. 12). Diese doppelte Blutzufuhr ist wichtig, um die Fortpflanzungsfunktion aufrechtzuerhalten; wird das Ovar beispielsweise durch Zysten- oder Tumorwachstum verdreht, kann es vorkommen, dass das Aufhängeband die Blutzufuhr von der A.

Auch die Funktion des Harnsystems ist bei Männern und Frauen im Wesentlichen gleich. Jedoch kann das Nierensystem durch eine Schwangerschaft stark beansprucht werden, insbesondere weil es sich in unmittelbarer Nähe zu den Fortpflanzungsorganen befindet, und weil die wichtigsten Veränderungen des Flüssigkeitshaushaltes während der Schwangerschaft zu einer Verhaltung von Flüssigkeit führen. Die Hebamme muss die Grundlagen der normalen Nierenphysiologie kennen, damit sie die Veränderungen versteht, die sich während einer Schwangerschaft im Nierensystem ereignen, und weiß, wie diese Veränderungen den Allgemeinzustand der Frau beeinflussen können.

Es handelt sich um ein doppeltes Kapillarsystem (☞ Abb. 3), wobei afferente Arteriolen die Kapillaren des Glomerulus versorgen und efferente Arteriolen vom Glomerulus zu einem zweiten Gefäßbett führen und so das restliche Nephron versorgen. Differentielle Vasokonstriktion der afferenten und efferenten Arteriolen hält einen konstanten Blutdruck innerhalb des Glomerulus aufrecht, wodurch eine konstante Filtrationsrate erzielt wird. Die Harnproduktion erfolgt in drei Schritten: einfache Filtration, selektive Rückresorption und Sekretion (☞ Abb.

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